Fantasyautor
Wenn ich etwas mitteilen müsste über den Autor Herbert H. T. Osenger, wie würde ich mich charakterisieren?
Vielleicht so: Ein Mensch, der das Unbegreifliche liebt, das Unerklärliche sucht und das Düstere nicht fürchtet. Ein Geschichtenerzähler, der die Grenzen zwischen unserer alltäglichen Realität und den verborgenen Reichen des Phantastischen aufhebt.
Unser Wissen ist begrenzt – die Wissenschaft kann vieles erklären, aber längst nicht alles. Phantasie hingegen ist unendlich. Sie ist das einzige Werkzeug, mit dem der Mensch die Mauern des Bekannten überwinden und in Gefilde vordringen kann, die jenseits von Raum und Zeit liegen.
In meinen Jugendbüchern wie der Herbstland-Trilogie oder Expedition Nachtland entführe ich junge Leser in Welten voller Geheimnisse und uralter Magie. In meinen Romanen für Erwachsene hingegen wird das Phantastische oft zum Spiegel existentieller Bedrohungen: Wo Dämonen, Rachegeister und unergründliche Mächte das Schicksal der Protagonisten herausfordern.
Ich schreibe nicht, um heile Welten vorzugaukeln. Ich schreibe, weil das Leben ein Abenteuer voller Schatten ist – und weil man das Licht erst dann wirklich schätzen lernt, wenn man durch die Dunkelheit gegangen ist.